Frieden machen, ohne Waffen? Wanderausstellung der BpB in Leipzig

Wenn ein Krieg beendet wird, ist noch lange kein Frieden. Immer wieder aufs Neue wird die Annahme widerlegt, man könne die Beilegung von Konflikten kurzfristig und rein militärisch erzwingen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) macht dieses Thema zu einer Wanderausstellung. Im Auftrag der bpb haben wir Menschen portraitiert, die weltweit ohne Waffen für Frieden kämpfen.

  • Alinar Bodnar dokumentiert Kriegsverbrechen in der Ost-Ukraine

Die Schau, die sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler richtet, stellt die zentralen Instrumente und Prinzipien ziviler Friedensarbeit vor, diskutiert aber gleichzeitig was Frieden überhaupt ist und wie Frieden hergestellt werden kann.

  • Foto: Anja Besand

Ausgehend von sieben grundlegenden Fragen zur zivilen Konfliktbearbeitung ermöglicht die modular angelegte Ausstellung ihren Besucherinnen und Besuchern einen Zugang zu diesem gleichzeitig komplexen wie politisch relevanten Thema. Eigens produzierte Animationsfilme veranschaulichen die zentralen Fragestellungen der zivilen Friedensarbeit.

Die Ausstellung ist vom 14. Dezember bis zum 16. Januar in der Humboldtschule, Gymnasium der Stadt Leipzig zu sehen. Am 13. Dezember um 15 Uhr findet die Eröffnung in der Aula der Humboldtschule statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Danach ist die Ausstellung immer Dienstag & Donnerstag von 08:00 Uhr – 12:00 Uhr zu besichtigen.
Anmeldung für den Besuch der Ausstellung: Tel +49 (0)341 2178-574

Mehr zur Ausstellung unter:

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